• Eine jahrhundertealte
    Handwerkstradition
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    Handwerkstradition

In der Federkielstickerei werden mit den gespaltenen Kielen der Oberschwanzfedern vom Pfau in kunstvoller Handarbeit Gürtel, lederne Geldtaschen, Handtaschen und andere Lederwaren bestickt. Es werden traditionelle Muster, aber auch den persönlichen Wünschen entsprechende Zeichnungen angefertigt. Verbreitet war und ist dieses Handwerk vor allem im Alpenraum Süddeutschlands, im Tiroler Raum, dem Salzburgerland und dem Salzkammergut. Eine solche Tracht ist nach wie vor ein Statussymbol.

Qualität für
bleibende Werte

Der Beruf des Federkielstickers erfordert neben handwerklichen Fähigkeiten eine gediegene Ausbildung. 1989 legte Georg Patzleiner die Meisterprüfung ab und begann sogleich seine selbstständige Tätigkeit. Seit 1996 wird er von seiner Schwester Magdalena bei der Arbeit unterstützt.

Wie arbeitet der Federkielsticker?

Der Federkielsticker arbeitet mit Ahle und Kiel. Der Kiel der Pfauenfeder wird mit Kunstfertigkeit in gleichmäßig breite Fäden gespaltet. Auf Leder wird entweder ein traditionelles Muster aufgetragen oder es kann eine Zeichnung auch nach persönlichen Wünschen entworfen werden. Nun wird abwechselnd mit der Ahle ein Loch gestochen und der Kiel durchgezogen, bis die Stickerei fertig ist.

Federkielstickerei gehört zum
Kulturgut Südtirols.

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